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Eric Tveter, Managing Director cablecom: «Der Kunde will die freie Wahlmöglichkeit»
Zürich,  20.10.2009
 
Anlässlich der 8. Bieler Kommunikationstage vom 20./21. Oktober sprach Eric Tveter, Managing Director cablecom, zum Thema «The future is mobile – was sagt der Festnetzanbieter dazu?».

Die Kunden von heute und morgen sind nicht mehr einfach nur Haushalte, son­dern individuelle Nutzer mit unterschiedlichen Bedürfnissen je nach Zeit und Ort. Wie Eric Tveter, Managing Director von cablecom, anlässlich der 8. Comdays in Biel ausführ­te, erwarten diese Kunden vor allem eines: die freie Wahlmöglichkeit. Auf die Frage «The future is mobile – was sagt der Festnetzanbieter dazu?» ant­wortet Tveter beispielhaft: «Würden wir ein Fussballspiel auf dem iPhone oder lieber auf dem HDTV-Bildschirm anschauen? Wir wollen doch in der Lage sein, beides zu tun!»  

Auswählen – das heisst nahtlo­ses Switchen zwischen verkabelter und draht­­lo­ser Kom­munika­tion und zwischen ver­schie­denen Tech­no­logien, nahtlose Ver­fügbar­keit an ver­schie­densten Örtlichkeiten, oder nahtlose Nutzung unterschiedlicher Inhalte wie Live-TV, Video so­wie Up- und Download jed­weder In­for­ma­tion, Un­ter­haltung und Kommunikation. 

Um dem Kundenwunsch nach freier Wahlmöglichkeit zu entsprechen, müssen Te­le­­kom­mu­ni­ka­tions­anbieter in erster Linie flexibel sein und eine bequeme Nut­zung ge­währleisten. Cablecom prüft deshalb die Einfüh­rung von Common Interface Modulen der neusten Generation, um die freie Wahl von Set-Top-Boxen zu gewährleisten. 

Welche Infrastruktur und Netzwerke die Service­anbieter einsetzen, inte­ressiert da­gegen die meisten Kunden nicht – solange ihre Be­dürfnisse befriedigt wer­den. Die beste Garantie für freie Wahlmöglichkeit war schon immer der Wett­bewerb, so Tveter, und zwar Wettbewerb zwischen Netzwerken – mobi­len und festen – und Technologien. Der starke Infrastruktur-Wettbewerb der letz­­ten Jah­re war der Haupttreiber für die mas­sive Er­wei­terung der Dienstlei­stun­gen. Cable­com, die in den vergangenen Jahren über eine Milliarde Franken in die Entwicklung ihrer Infra­struktur investiert hat und nicht nur bei In­nova­tio­nen wie Fiber Power eine führende Rolle ein­nimmt, fordert den Erhalt dieses Wettbe­werbs. Die Diskussionen zu den aktuellen «Fiber to the home»-Projekten müss­ten ausgewogen geführt werden – mit dem Markteintritt von gemeindeeigenen industriellen Betrieben bestehe die Gefahr von Verzerrungen des Infrastrukturwettbewerbs.

Tveter weiter: «Wichtiger als Technologien und Netzwerke ist der Kunden­ser­vi­ce, und ich weiss, dass dies etwas ist, worauf cablecom besonders achten muss. Der Wan­del, den wir diesbezüglich vollziehen, ist heute bereits spürbar.» 

«Changing for you»

Cablecom hat im Sommer 2009 auf Initiative von Eric Tveter ein umfassendes Change-Programm eingeleitet, um die Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit rasch, sig­nifikant und nachhaltig zu verbessern. Das Programm hat in der Geschäftsleitung höchste Priorität und wird durch unabhängige Institute begleitet. Um den pro­funden Wandel, den die Or­ga­ni­sation durchläuft, nach innen und aussen auch sicht­bar zu machen, soll cable­com in UPC, die Mar­ke ihrer Muttergesellschaft, um­be­nannt werden. Der Zeitpunkt des Rebrandings wird durch die Fortschritte des «changing for you»-Programms bestimmt und nach dem ersten Quartal 2010 erwartet.

 
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